Nachdem wir tatsächlich einen Parkplatz für das Mietauto in Tel Aviv gefunden hatten, machten wir uns am nächsten Morgen auf Richtung Totes Meer. Wir nahmen zunächst von Tel Aviv aus die Strecke Richtung Beer Sheva, da wir nicht durch "die Gebiete" (=Westjordanlang) wollten. War wohl nicht der direkte Weg, auf dem wir unterwegs waren. Hab ja schon a bissle was zum toten Meer in meinem ersten Eintrag erzählt. Das Foto zeigt das Schild auf Meeresspiegelniveau:
Und dieses entstand auf -300m:
Wir gingen an dem Tag nur Baden ;-) Wer ein bisschen Meer über das tote mehr erfahren will, lausche der Lesung meines Bruders (es war übrigens sein Geburtstag):
Aber net dass es wieder heisst, ja, und der Marcus, die fXXXte Sau, die ist untergegangen - muss ich Euch leider enttäuschen:
Tja, wir waren relativ in Zeitnot, da wir den Mietwagen am gleichen Tag bis um 17 Uhr abgegeben haben mussten. Somit machten wir uns relativ schnell wieder auf den Heimweg.
Um am nächsten Tag dann weiterzureisen: Wir hatten uns die Heilige Stadt (für mich erneut) vorgenommen. Ein Sherut brachte uns für 22 Shekel fast bis zu unserem Hotel. Dort luden wir unsere Sachen ab und suchten uns erst mal was zum Essen. War gar nicht so leicht, da mal wieder Feiertag war: Daher hatten kaum Restaurants offen. Wir entschieden uns - dummerweise - für Aroma; dummerweise nicht, weil es normalerweise schlecht wäre. Aber in der Fastenwoche wird in Israel eine Woche lang nur ungesäuertes Brot verkauft. Und Aroma ist auf Sandwiches spezialisiert und Sandwiches bestehen aus - Brot, eben. Aber naja. Bevor wir in die Altstadt gingen, trafen wir einen Juden mit coolem Outfit, wie ich finde:
Danach ging es erst mal auf die Stadtmauer der Altstadt:
Die Stadtmauer ist normalerweise fast vollständig begehbar. Aktuell ist jedoch nur ein Viertel begehbar, da man Angst vor Anschlägen hat. Auf dieser begaben wir uns zunächst in Richtung Klagemauer - ich hatte meinen Bruder schon vor den Sitten und Gebräuchen gewarnt:
Danach tranken wir noch Kaffee im österreichischen Hospiz. Dieses wird äußerst streng bewacht:
Dort hat man wirklich seine Ruhe:
Danach gingen wir noch ein paar Stationen des Kreuzwegs (Via Dolorosa) ab:
Und auch der Grabeskirche leisteten wir noch einen Besuch ab. Aufgeräumt hatten sie immer noch nicht. (Heute, wo ich das hier schreibe, ist ja der Papst im Hl. Land - vielleicht haben sie ja wenigstens für ihn aufgeräumt...) Als Geistlicher im Umfeld der Grabeskirche ist man wohl gerne auch mal alleine:
Das soll die Schilderung bis hierher gewesen sein. Zum Schluss noch die Frage angesichts der heute veröffentlichten Steuerschätzung: Wer soll das bezahlen?
PS: Ach ja, es ist ne Stunde später aber noch nicht kälter ;-)
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