In Jericho sahen wir zum Einen den Baum, auf dem der Zöllner Zachäus angeblich saß. Zudem gibt es dort eine der ältesten Mauern der Welt, die auf ca. 8000 v. Chr. datiert werden, also wohl ca. 10.000 Jahre alt sind:
Ach ja, gegessen haben wir in Jericho auch. Schön touristisch, wobei das Lokal so gut wie leer ist. Die Intifada und die Besetzung des Westjordanlands führten eben nicht gerade zu höherer Attraktivität.
Von Jericho ging es weiter hinunter ans Tote Meer, dort bogen wir nach rechts ab um 1200 Höhenmeter zu überwinden, nach Jerusalem hinauf.
In Jerusalem fuhren wir zunächst auf den Ölberg hinauf. Dort feierten wir - stilvoll mit Palmwedeln - mit einem Gottesdienst in der Kirche Dominus flevit (für Insider: Hilft halt, wenn man Latein kann, gell? ;-) den Einzug Jesu in Jerusalem.
Nach dem Gottesdienst ging es noch in die Himmelfahrtskapelle und in die Paternosterkirche. Während in ersterer der Fussabdruck zu sehen ist, von dem Jesus in den Himmel aufgefahren sein soll, schmücken Versionen des Vater unsers in vielen verschiedenen Sprachen die Wände letzterer. Darunter plattdeutsch. Aber bayerisch gibts wieder nicht...
Danach brachte der Bus uns ins neue Hotel. Für mich endete die Pilgerfahrt dort, da ich ja das meiste von Jerusalem schon mal gesehen hatte und ja auch noch was tun wollte. Mama sowie die anderen verbrachten noch ein paar Tage in Jerusalem, machten aber auch noch ein paar Ausflüge, u.a. ans Tote Meer und nach Bethlehem. Ich hingegen kehrte mit dem Bus zurück nach Tel Aviv.
Aber schee war's scho, gell?
In diesem Sinne: Bayern, des samma mia...
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen