Samstag, 6. Juni 2009

Diese Woche mal wieder aufholen...

Chronologisch kommt nach George Clooney die Feier zum Memorial Day, von der ich schon berichtet habe und die Entdeckung der Dachterrasse. Zwei Fotos zur Untermauerung:

Dann muss man noch zugeben, dass die Israeli feiern können. Und das nicht zu knapp. Folgendes Video entstand während meiner Recherche auf einer Privatparty - jaja, man muss schon manches auf sich nehmen...



Am Tag vor der Party waren wir bei der Eröffnung einer Sushi-Bar (Free Sushi!!!) und auf der Party gab es ebenfalls Sushi (Free Sushi!!!). Wenn ich jetzt noch Sushi-Fan wäre...

In der Woche drauf war ich dann mit Adir beim Essen im Azrieli Center, da wo ich mit Marianne auch schon hin bin und wo zu war. Auf dessen oberster Etage befindet sich das Restaurant 2C. Essen ist ganz ok, beim Preis zahlt man halt den folgenden Blick mit:


Am nächsten Wochenende mietete ich mir ein Auto, um den Norden Israels zu erkundschaften. Wobei es nicht das Wochendende war, sondern Montag bis Mittwoch. Automatikschaltung war ja aufgrund meiner Erfahrung jetzt kein Problem mehr. Und dieses Mal hatte ich auch einen Wagen reserviert, so dass das Gesuche entfiel.

Meine erste Station war das Künstlerdorf Ein Hod. Da auch der Verkehr dieses Mal nicht so dicht war wie beim Ausflug mit Thomas, war ich auch relativ schnell dort. Ich parkte auf einem Parkplatz am Ortseingang und ging eine bergab führende Strasse. In den Gärten der Häuser fanden sich zwar Skulpturen wie die folgende:


Allerdings wunderte ich mich doch, dass das Dort als Künstlerkolonie verschrien war - ich hatte es mir wesentlich touristischer vorgestellt. Etwas - aus meiner Sicht in zweierlei Hinsicht - bemerkenswertes ist mir aber doch passiert: Auf einer Bank lagen - einfach so, ohne weiteren Zusammenhang - vier Bücher:


Ok, so weit, so gut, Künstlerdorf, performance halt, komische Leute bzw. ich bin komisch, weil ich nicht verstehe, was sie damit sagen wollen. Was aber dann noch seltsamer war: Die vier Bücher waren deutsch. Und am seltsamsten: Es waren vier Bände aus einer Lexikonreihe, die bei meinen Eltern im Regal stand, als ich noch klein war (Das moderne Lexikon):


Zufall? Schicksalhafte tiefere Bedeutung? Akte X? Das Rätsel ist bis heute ungelöst.

Nach diesem einschneidenden Erlebnis machte ich mich wieder auf die Weiterfahrt, immer noch etwas verwundert, dass man diesem Kaff so eine Bedeutung in allen möglichen Reiseführern beimisst. Bei der Fahrt zurück auf die Hauptstrasse fielen mir dann am Strassenrand eine Menge Busse auf einem Parkplatz auf, die ich bei der Hinfahrt nicht wahrgenommen hatte. Zudem kamen aus einer Strasse eine Menge anhand ihrer Kleidung eindeutig als deutsche Touristen identifizierbare Menschen. Also drehte ich nochmal um, stellte mein Mietauto neben die Busse und kam doch noch in den touristischen Teil von Ein Hod. Dort waren dann eine Menge Ateliers und weitere Kunstwerke. Besonders gefielen mir diese beiden:


So, das soll es mal wieder gewesen sein für heute.

In diesem Sinne: Wer hat an der Uhr gedreht...

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