Bevor wir Samstag dann nach Jerusalem fuhren. Wir machten nochmal die gleiche Tour, die ich mit Thomas gemacht hatte – aber die Stadt fasziniert auch beim xten Mal noch:
Und da ich mittlerweile auch die Sherut-Haltestelle kannte, war auch die Rückfahrt nicht so aufregend wie schon mal.
Am Sonntag ging es dann mit einem Mietwagen Richtung Caesarea und Akko weiter. Caesarea hatten wir ja auch schon mal, aber Akko nur kurz. Daher dies ein wenig ausführlicher. Grundsätzlich: Akko ist interessant. Wie an vielen anderen Stellen in Israel sind sie auch hier grade erst dabei, alte Ruinen auszugraben. Vielleicht deswegen sind sie so ganz fertig mit der touristischen Erschließung, will sagen: Man findet noch nix. Eingänge sind hinter Bauzäunen versteckt und das wirklich bemühte Personal gibt Wegbeschreibungen, die auch nicht viel weiterhelfen. Wo aber noch besonders viel Potenzial drinsteckt, ist die Audioführung in der Festung Akkos. Auch das, was einem der Mensch im Ohr erzählt, ist interessant – wenn man denn weiss, worauf er sich bezieht. Aber das ist schwierig herauszufinden, weil die Nummern, die er angibt, 1. nicht fortlaufend nebeneinander anzufinden sind und 2. er nie sagt wo man hinschauen soll. Und dabei haben die Israeli in Masada gezeigt, dass sie echt gute Audioführungen machen können... Zudem wird in allen Reiseführerern die Karawanserei angepriesen - was aber einfach ein verlassenes Gebäude ist, wo zwischen den Steinplatten das Gras wuchert und man 0,0 Informationen erhält. Aber genug gemault, noch ein paar Fotos zum versöhnlichen Abschluss, von der Festung, von der Al Jazzar Moschee und von der Karawanserei, die wir zuvor gesehen hatten:
Zudem ist Akko Partnerstadt von Recklinghausen.
Dermaßen enttäuscht von Audioführungen wollte ich mal wieder eine richtige mitmachen und deswegen fuhren wir am nächsten Tag nach Masada. Auch hierzu hab ich ja schon einiges gesagt, daher hier nur ein Foto.
Und auch im Toten Meer baden waren wir noch...
Zum krönenden Abschluß gingen wir am letzten Tag noch zum Humus-Essen in meinem Stamm-Israeli-Fast-Food-Lokal. Stieß aber nur begrenzt auf Simones Begeisterung...
Aber dennoch: Schee war's, gell?
Zwei Tage später wiederum fuhr ich mit Adir nach Abu Gosh, einer hauptsächlich von Arabern bewohnten Stadt auf dem Weg von Tel Aviv nach Jerusalem. Dort findet in einer Kirche hoch oben am Berg (Church of Notre Dame de l'Arche de l'Alliance) zwei Mal im Jahr ein Festival mit klassischer Musik statt. Ja, Klassik. Ich weiss, ich werde alt. Aber hat mir gefallen. Ich weiss, ich werde alt.
So sah es dort aus...
In diesem Sinne: Roll over Beethoven...
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